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Das Haus Liechtenstein ist ein Beleg dafür, dass Vermögen und Werte auch in einer sich ständig verändernden Welt erhalten werden können.

Fürst Johann Josef I. wurde am 27. Juni 1760 geboren. In einer Zeit, in der sich die Welt in einem grossen Umbruch befand, gelang es ihm, das arme, unscheinbare Fürstentum in den von Napoleon neu gegründeten Rheinbund zu überführen und Liechtenstein zu einem souveränen Kleinstaat zu machen. Dies zu einer Zeit, in der die Neuordnung Europas durch Napoleon zahlreiche kleine Länder verschwinden liess. Gleichzeitig erreichte er mit der Aufnahme in den Rheinbund, dass die liechtensteinischen Fürsten souverän wurden.

Fürst Johann Josef I. reorganisierte das Familienvermögen und festigte dessen Zusammenhalt, indem er es einer strikten Family Governance unterwarf. Seinen jüngeren Söhnen übertrug er die Verantwortung für einige zugekaufte Vermögensteile. Das Hauptvermögen hatte in der Linie des jeweils ältesten Sohnes zu verbleiben. Fürst Johann Josef I. veranlasste in weiterer Folge, dass das Familienvermögen von zukünftigen Familienstämmen zusammengehalten werden musste und nicht zersplittert werden durfte.

Mit seinem Weitblick und seiner Klarheit legte Fürst Johann Josef I. den Grundstein für den heutigen materiellen und immateriellen Erfolg der Familie Liechtenstein. Dieser Erfahrungsschatz wird von Generation zu Generation weitergegeben.